#273/364 – Indianer Jens und die Kehle des Todes

Der Tag gehörte dem Aufreger über die verlorenen Sachen und einem Ersatzshooting mit meiner Angestellten.
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Am Ende des Tages, nach einem ausgiebigen Shoppingtrip, den ich AlItalia schön in Rechnung stellen werde, am Ende dieses Tages kam dann noch eine dicke Überraschung:
Eigentlich wollte ich früh ins Bett, als ein Anruf von einem finnischen Kollegen kam: „Jens, was machst Du?“
Wenige Minuten später war ich unten und es ging noch einmal kurz in die Stadt. Wir landeten in einer eher unspektakulären Bar, deren Besitzer sich als ein bekennender Templer auswies (Er hat sich u.a. das Templerkreuz auf Brust und Richard Löwenherz auf den Rücken tätowiert…).
Eine – nennen wir es interessante – lange Nacht begann, an deren Ende ich eine römische Münze aus der Zeit der Kreuzzüge in der Tasche, mehr als einen Freund gefunden, einen äußerst seltenen Branntwein von 1953 getrunken, eine moldawische –nennen wir es ehemalige- Ex-Schönheit gesehen und die Bestätigung gefunden habe, dass man sich ganz prima auch ohne eine gemeinsame Sprache unterhalten kann.
Auch ohne allzu viel dabei zu trinken und wirklich spät wurde es nicht. Außer ein paar Handybildern bleibt nur die Erinnerung.
Ich weiß nun alles über die Templer und die Kreuzzüge, ich kann auf einmal gebrochen finnisch und italienisch reden und die Welt ist wieder ein Stück besser geworden. Ein großer Dank an alle Beteiligten.

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