Schlagwort-Archive: Ponyhof

#999/364 – Umbauten

Verehrte Leserschaft
Hier ist seit über einer Woche kein neuer Post erschienen: Klammheimlich, still und leise habe ich mein Projekt 364 beendet.
Auf dieser Seite wird nun für eine kleine Weile Ruhe herrschen. Sie wird jetzt umgebaut zu meiner Landingpage, dem neuen Webauftritt. Das wird ein paar Wochen in Anspruch nehmen.
Bis es soweit ist, verweise ich Euch auf meinen Facebook-Auftritt und natürlich auf die Projekte in der Kohlenstoffwelt.
Ich danke allen geduldigen Lesern dieses Blogs, ich umarme Euch
Der Jensen
NOV_2074
 
 
 
(Danke an Jens Wolter für dieses Bild, Danke an Dieter für die Location und das zauberhafte Kleid)

#365/364 – 2014 – eine Bilanz

Guten Rutsch an alle, viel Licht im neuen Jahr!
IMG_4849
Eine Bilanz des Projektes 364:
Neujahr 2014 startete ich dieses Projekt, bei dem jeder Tag in Bildern dokumentiert werden sollte. Die ersten drei Wochen geschah dies auf Facebook, danach auf diesem Blog.
Das Wohnzimmerstudio hat sich zwischenzeitlich behutsam kommerzialisiert, zum Glück aber ohne den ursprünglichen Geist zu verleugnen. Das war für mich eine der größten Herausforderungen in diesem Jahr und ist noch nicht ganz abgeschlossen. Ich bin froh und dankbar, dass das weitgehend funktioniert hat. Die weiteren guten Vorsätze für dieses Jahr wurden lautlos umgesetzt, Check!
Etwas Statistik  von WP generiert findet Ihr hier. Was nicht darin steht:
– Das Projekt BunkerNeun
– Drei Hochzeiten und kein Todesfall
– vierundzwanzig Workshops, immer mit Käsehäppchen und Wurst
– mehrere fotografische Weiterbildungsreisen (hier die nächste: kann ich sehr empfehlen)
– ein Schminkkurs
– drei Photowalks
– ein Rostocker Moment
– zwei Ausstellungen
– acht neue Kameras (plus minus eine)
– neu hinzugekommen sind ca 1,5 TB an Rohbildern, insgesamt ca 85.000 digitale und etwa 800 analoge. (Ich habe gerade einmal nachgetestet: ich kann mich tatsächlich an jedes einzelne erinnern)
Wie geht es weiter?
Was diesen Blog angeht, werde ich ihn nicht in der bisherigen Form weiterführen. Diese Seite bleibt bestehen, sie wird auch weiter befüllt. Die einzelnen Posts werden nicht zwangsläufig dem täglichen Erlebnisberichtsmuster folgen, denn auch dieser Blog hat eine Verjüngung verdient. Das ist alles noch etwas offen und hängt ganz maßgeblich von den Projekten in der Kohlenstoffwelt ab.
Projekte, Ideen und Vorsätze für das kommende Jahr:
– noch mehr darauf hören, ob das gerade gemachte Bild  auch wirklich mein Herz anfaßt
– Meine Webpräsenz überarbeiten (dafür könnte ich noch Hilfe gebrauchen)
– Ein Apfelbuch besorgen (dafür könnte ich noch Geld gebrauchen)
– Frische Bilder von glücklichen Fotografen: Gebrauchskunst von der Waterkant
– konzeptionelle Fotografie, ernst und durchdringend, bombastisch und minimal, sagend, trotzdem augenzwinkernd und immer so, dass keiner sich schämen muss
– etliche lustige Projekte und Workshops mit lustigen Menschen
– ein paar fotografische Bastelprojekte, seid gespannt.
– Dinge machen, die 2014 nicht zustande oder zu kurz kamen: z.B. Familie (Danke, Merle), ein Licht-/Ton-Projekt mit Werner, Musik, Zweitwohnzimmerstudio fertigstellen.
– und natürlich Aufträge zum Wohle aller Beteiligten erfüllen.
Gefragt nach einem Lieblingsbild: Ich habe keines. Nur ein Lieblingsmotto für das kommende Jahr
IMG_0509
Oh, und Henning war der einzige, der bemerkte, dass es eigentlich Projekt 365 heissen müsste. Ich habe mir dabei nichts besonderes gedacht. Ich wollte mich nur ein wenig von den anderen Projekt-365-Projekten abheben. Insofern ist das heute auch so etwas wie ein Bonuseintrag.

#354/364 – Ponyhofkonzerttempelmissionschor

Heute klebte ich zunächst trübe hinter der Küchenscheibe, war ein bißchen auf den Hund gekommen:
IMG_3899 IMG_3901Danach ging es dann auf den Ponyhof (hier ein Selfie am Stand von Paula):IMG_3910
Abends dann war ich in einem anderen örtlichen Tempel. Dort war unter anderem der göttliche Montagschor zusehen, in dem auch meine allerbeste Ehefrau mitsingt. Im Publikum saßen unter einigen anderen der Ministerpräsident und ich. Ich habe einmal mitgezählt, für diesen irdischen Ort waren dann doch 150 Menschen zuviel anwesend. Brandschutz versus Muse. Das erklärt auch das relative Chaos bei der Besetzung dieser Arena. Ich hoffe, dass die Organisatoren das im nächsten Jahr besser in den Griff bekommen.
IMG_3942
Der Abend war dann leider viel zu schnell wieder zuende. Das war wirklich schön und ruft nach Wiederholung. Ein bißchen bin ich auch auf den Geschmack gekommen. Ich kann allerdings nicht wirklich gut singen. Vielleicht gründe ich den Nichtsängerchor? Jemand freiwillig dabei?
 
Das letzte Bild für heute ist ein Beweis für Romano, meinen steten Missionar und für Lisabella, meine Seelenretterin. Quasi als Beweis…IMG_3934

#204/364 – Erfolge und Les Bummms Boys

Nach langer Zeit endlich einmal ein kleines Erfolgserlebnis im Büro. Das hatte ich schon seit meiner Schulzeit nicht mehr:
IMG_6954 Danach habe ich erst einmal meine Schreibtischunterlage ausgetauscht:IMG_6957 … und Abends war ich bei Les Bummms Boys. Ein echter Kracher!
IMG_7035
Ich habe ja ein Faible dafür, fotografierenden Fotografen beim Fotografieren von Fotografen zu fotografieren. Melde Dich, dann gebe ich Dir gerne die restlichen Bilder auch noch. Gleiches gilt auch für die vier Mädels, Ihr wißt schon, wen ich meine…IMG_7011

#92/364 – Der Einfluss der LSD-Linse

Im Wohnzimmerstudio wird laut auf einer halbkommerziellen Sparte herumgedacht: Die Technik verschlingt das ganze Taschengeld und leider wird vereinzelt versucht, das grundsätzlich kostenfreie Shooting auszunutzen. Zudem häuft sich die Absagerquote, insbesondere bei Workshops. Der Reihe nach:
Absagen bei Events, Shootings und Workshops: Das ist jedesmal sehr nervig, wenn hier die Schnittchen schon geschmiert sind und kurzfristig ein: „Oh, ich muss noch das und das machen, hatte ich ganz vergessen“ ankündigt, dass ich die Häppchen alleine essen muss. Noch ist das im Rahmen – aber ich beobachte das sehr genau.
Vermehrt wird auch nach Familienbildern angefragt, um das Geld für einen professionellen Fotografen zu sparen. Und vereinzelt mache ich das auch (natürlich kostenfrei). Wenn das aber die kostenlosen klassischen Portraitshootings, den Kern des Wohnzimmerstudios, beeinflusst, werde ich das zurückschrauben und dafür Geld nehmen. Oder einen guten Fotografen in Rostock empfehlen, der damit seine Brötchen verdienen möchte.
Teure Technik: Natürlich würde ich gerne noch viel mehr Geld für das Hobby ausgeben und es ist schon sehr verlockend, dies über entgeldliche Shootings zu machen. Ich kann aber noch ganz gut widerstehen, denn zum Glück bestimmt nicht die Technik das Bild: es kommt nicht auf die Größe an. Dieses Argument ist also ebenfalls verworfen…

Fazit bis hierher: alles Erste-Welt-Probleme, kein Grund, um Kohle für die Bilder zu nehmen. Portraitshootings und Projekte werden also auch zukünftig kostenfrei für alle Beteiligten bleiben. Die einzigen Gradmesser für das Zustandekommen eines Shootings werden nach wie vor meine Laue und mein Gefühl bleiben – und leider auch die verfügbare Freizeit.

Beim tiefen Hineinhorchen ins Wohnzimmerstudio-Ego kommt aber auch noch eine ganz andere Facette hoch: Es ist einfach sehr geil, wenn jemand Dein Werk nicht nur gut findet, sondern auch kauft. Je höher der Preis, desto sinnlicher ist der Genuss. Ich werde daher einmal ganz behutsam antesten, wie das am besten funktionieren kann, ohne den Charakter des Wohnzimmerstudioprojektes zu verbiegen. Das geht vielleicht über ein paar Experimente:

Seit eineinhalb Monaten hängt z.B. ein käufliches Werk in einer Austellung in Oldenburg. Diese Austellung kommt bald nach Rostock Ich werde zudem demnächst versuchsweise mit einer analogen Serie in die semikommerzielle Vermarktung gehen. In Kürze beteilige ich mich an einer Ausstellung in einer Kreisstadt in der Nähe (dazu später mehr), ich habe mich zu Gemeinschaftsausstellungen beworben und zusätzlich zwei, drei Projekte konzipiert, die den langen Weg zur Dokumenta gangbar machen können.
Zu kompliziert? Wer weiß, vielleicht fange ich einfach auf dem nächsten Ponyhof einmal damit an, mit dem Verkauf von einer Rostocker Serie von Postern zu kleinstem Preis? Unter lauter netten Leuten, in bester Laune und bei guter Musik?

Hier ein kleiner Vorgeschmack, drei Beispielbilder mit der LSD-Linse geschossen:
Bild
Bild
Bild